Pilze – Leckerbissen nicht nur aus unseren Wäldern
Man unterscheidet Zucht- und Wildpilze. Die Zuchtpilze (Champignons, Shiitakepilze und Austernseitlinge) haben den großen Vorteil, dass sie nicht belastet sind. Von Wildpilzen sollte man daher nicht zu viel und zu oft essen. Aber darauf verzichten braucht man nicht, denn Pilze haben viel Protein und hochwertiges Eiweiß, welches tierisches Eiweiß fast ersetzen kann. Mit wenigen Kalorien sind sie gut für Diäten geeignet.
Wie geht man mit Pilzen um?
Pilze sollten nach dem Sammeln möglichst bald zubereitet werden, da sie hauptsächlich aus Wasser bestehen und in Verbindung mit dem eigenen Eiweiß leicht verderben können.
Darf man Pilze waschen?
Oft wird gesagt, mit etwas Küchenkrepp abgetupft reicht aus. Das finde ich nicht – ich wasche Pilze immer ab – nur ganz kurz, da diese sich sonst vollsaugen wie ein Schwamm. Dabei gilt die Devise: so wenig waschen wie möglich, aber so gründlich wie nötig.
Wie werden sie zubereitet?
Pilze werden am besten gebraten oder gedünstet. Die wenigsten Pilze eignen sich zum Rohverzehr. Bei
der Zubereitung hochwertige Fette nehmen.
Tipp: Verwenden Sie etwas gemahlenen Kümmel. Der wirkt als natürlicher Geschmacksverstärker
und macht die Pilze besser verdaulich.
Darf man Pilze wieder aufwärmen?
Man darf, aber nur, wenn sie nach der ersten Zubereitung schnell und gut gekühlt wurden. Danach innerhalb von 24 Stunden verbrauchen und immer richtig erhitzen
Wie werden Pilze gelagert?
Wenn Sie Pilze trocknen wollen, dann am besten auf ein Blech mit Backpapier legen und bei 50 °C in
den Backofen geben. Je nach Wassergehalt brauchen diese 5 – 10 Stunden zum Trocknen. Luftdicht
und trocken aufbewahrt sind sie bis zu einem Jahr haltbar.
Tipp: Nehmen Sie nur Pilze, die Sie tatsächlich kennen! Oder kaufen Sie die Pilze bei KONSUM und Frida. Probieren Sie auch mal einen Zuchtpilz mit seinen Geschmacksnuancen.
Die passenden Pilz-Variationen und Rezepte finden Sie auf www.frida.de/rezeptwelt.
Ihr Frank Steinbach