Nach dem Reinheitsgebot von 1516 verwenden deutsche Brauer ausschließlich vier natürliche Inhaltsstoffe: Wasser, Malz, Hopfen und Hefe. Dennoch entstehen daraus mehr als 5.000 verschiedene Biere – auf die Kombination kommt es an!

1. Das Braumalz wird in der Schrotmühle gemahlen.

2. Wasser und Malzschrot vermischen sich in der Maischpfanne und werden erhitzt. Natürliche Enzyme aus dem Malz spalten Stärke in Malzzucker.

3. Im Läuterbottich trennt man die festen Bestandteile (den Treber) von der Würze

4. Die flüssige Würze mit den gelösten wertvollen Inhaltsstoffen gelangt in die Würzepfanne. Hopfen kommt hinzu und der Sud wird etwa 1 h gekocht.

5. Der Whirlpool entfernt Trübstoffe.

6. Eine Kühlung im Würzekühler senkt die Temperatur, sodass Hefen sich wohlfühlen.

7. Hefe wird hinzugegeben – die Gärung kann beginnen! Die Hefe wandelt Malzzucker in Kohlensäure und Alkohol um. Überschüssige Hefe wird entfernt.

8. Das sogenannte „Jungbier“ reift im Lagertank je nach Biertyp bis zu drei Monate lang: Der Geschmack verfeinert sich, der Restzucker wird fast vollständig abgebaut und die restliche Hefe und Eiweißflocken setzen sich ab.

9. Bei klaren Bieren entfernt man die Trübstoffe über eine Filtration.

10. Die Abfüllung erfolgt in Fässer oder Flaschen.

Viele sächsische Brauereien laden zu Brauereiführungen ein.