„Mit Essen spielt man nicht!“ – wohl jeder kennt diese Ermahnung der Eltern oder Großeltern aus seiner Kindheit. Eine Ausnahme gibt es allerdings: Russisch Brot, das knusprige Buchstabengebäck mit fast 200-jähriger Tradition in Dresden. Spielend leicht lernen Kinder damit Lesen. Und wer hat nicht voller Stolz seinen Namen daraus gelegt, als er es in seiner Zuckertüte entdeckte?

Dr. Hartmut Quendt, Firmengründer und Namensgeber des gleichnamigen Unternehmens, entwickelte bereits in den 1980er-Jahren im Auftrag des „VEB Elite Dauerbackwaren“ eine Anlage für die Massenproduktion von Russisch Brot. Nach der Wiedervereinigung rettete er die Anlage, auf der das süße Alphabet zum Knabbern noch heute hergestellt wird.

Dresdner Russisch Brot gilt als sächsische Spezialität. Bereits vor 120 Jahren begannen die Dresdner, Russisch Brot maschinell zu fertigen. Denn längst konnte die wachsende Nachfrage nicht mehr gedeckt werden.

Der Bäcker Ferdinand Wilhelm Hanke hat der Überlieferung nach das Rezept aus Russland mit nach Dresden gebracht und verkaufte ca. 1845 erstmalig Russisch Brot in seiner deutsch-russischen Bäckerei.

Dr. Quendt GmbH & Co. KG

Offenburger Str. 1
01189 Dresden

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