Der zylinderförmige Halbhartkäse Tête de Moine wird nicht geschnitten, sondern hauchdünn geschabt. Das wird üblicherweise mit einem speziellen Werkzeug, einer sogenannten Girolle gemacht und ergibt die charakteristischen Rosetten. Diese Optik erinnert an eine Tonsur, daher auch sein Name, der übersetzt so viel bedeutet wie „Mönchskopf“. Zuvor wird dafür die Rinde von der Oberseite des Käses entfernt.

Die Girolle besteht in der Regel aus einem runden Holzteller mit einem Stift in der Mitte und einer aufgesetzten Kurbel. Der Käse wird mittig auf den Stift gesetzt und mit der Kurbel werden die typischen Rosetten abgeschabt. Dieser Vorgang erhöht die Oberfläche des Käses, die mit Luft in Berührung kommt und seinen aromatischen Geschmack entfaltet.

Als Highlight auf der Käseplatte, zum Aperitif, als Nachtisch oder einfach zwischendurch: Der kleine „Mönchskopf“ überzeugt mit seinem unvergleichlichen Aroma und der zart schmelzenden Textur.