„Fondue“ stammt aus dem Französischen von „fondre“ und bedeutet „geschmolzen“. Sein Ursprung liegt in den Westalpen, wo die Einheimischen Brotstücke in geschmolzenen Käse tauchten. Heute kennen wir viele verschiedene Fondue Rezepte, bei denen mundgerechte Bissen in heißen Flüssigkeiten gegart oder mit diesen überzogen werden:

Käsefondue
Käse (z. B. Emmentaler, Appenzeller oder Gruyère) in Weißwein schmelzen, mit Stärke abbinden und mit Kirschwasser (Obstler), Knoblauch und Pfeffer abschmecken.
Tunken: Brot vom Vortag (nimmt den Käse besser auf), gekochte Kartoffeln

Brühefondue („asiatisches Fondue“)
Hier garen die Zutaten in kräftiger Hühner-, Rinder- oder Gemüsebrühe.
Tunken: Fleisch, Gemüse, Garnelen, Tofuwürfel Dämpfen: Fischstücke (Lachs, Zander) im kleinen Metallsieb über der Brühe

Fettfondue
Das Fett muss sich bis auf 180 °C erhitzen lassen, geeignet sind Sonnenblumenöl, Erdnussöl, Sojaöl oder Kokosfett. Die Zutaten werden im Prinzip frittiert.
Tunken: rohe Hackbällchen (siehe auch Brühefondue)

Weinfondue
Hier siedet statt Brühe ein Weiß- oder Rotwein.
Tunken: Fleischstücke, Garnelen

 

Schokoladenfondue

Zubereitung:

Schokolade fein hacken. Obst klein schneiden. Sahne im Topf erhitzen. Schokolade unter Rühren darin schmelzen lassen. Nach Belieben weitere Zutaten zufügen, in einen Fonduetopf aus Keramik umfüllen und mit einem Rechaud oder einer Kerze warm halten. Früchte und Co. in die Schokolade dippen.

Zutatenliste (für die Schokolade)

  • 200 g Schokolade (z. B. Vollmilch oder Zartbitter)
  • 200 ml Schlagsahne (oder Milch)
  • nach Belieben: Kokoscreme, Nougat, Rum, Amaretto, Orangenlikör, Kirschwasser, Baileys, Pistazien, Mandeln, Instantkaffee …

Zutatenliste (Zum Eintauchen)

  • frische Früchte (Ananas, Mandarinen, Orangen, Bananen, Äpfeln, Birnen, Kiwis, Weintrauben, Erdbeeren …)
  • getrocknete Früchte (Aprikosen, Datteln, Feigen, Pflaumen, Apfelringe …)
  • Kekse (Amarettini, Löffelbiskuit …)
  • Sandkuchenwürfel, Waffelherzen, kleine Pancakes, Marshmallows

Tipp:

Wer es ausgefallen mag, taucht salzige Cracker in die Schokolade – ein spannender Kontrast!

5 Schritte zum perfekten Fondueabend

1.
Ein geeignetes Fonduegerät auswählen und vor Gebrauch auf Funktion testen: geruchsarm sind Geräte mit Spezialbrennpaste oder Elektrofondues. Für Käse- oder Schokofondue am besten einen Fonduetopf aus Keramik verwenden, für Fett- oder Brühefondue einen aus Metall.

2.
Pro Gast mindestens zwei Fonduegabeln oder -spieße bereit legen. Für „weiche“ Zutaten, die zerfallen könnten, eignen sich kleine Metallsiebe (gibt’s im Haushaltsladen).

3.
Alle Zutaten in mundgerechte Bissen schneiden. Je nach Geschmack Saucen, Salate und Beilagen zubereiten.

4.
Flüssigkeit in einem Kochtopf erwärmen (Fett: 180 °C, Brühe: 100 °C, Käse und Schoko schmelzen), in den Fonduetopf füllen und über einem Tisch-kocher („Rechaud“) warm (Käse,Schokolade), bzw. heiß (Brühe, Fett) halten.

5.
Tunken und genießen!

Vorsicht: Fonduegerät, Topf und Inhalt werden sehr heiß – es droht Verbrennungsgefahr! Den Fonduetopf daher nur bis zur Hälfte füllen, um Spritzen und Überkochen zu vermeiden, und niemals unbeaufsichtigt lassen!