Pralinen gibt es in unzähligen Variationen – fruchtig, feurig, cremig und sogar herzhaft. Raffinierte Rezepturen erobern die Märkte und die Herzen der Genießer. Eines haben sie alle gemeinsam: einen feinen Schmelz und ein zartes Aroma – Genuss für alle Sinne.

Handgemachte Pralinen sind ein tolles Geschenk, egal ob zum Geburtstag, als Dankeschön oder einfach so als kleine Aufmerksamkeit zwischendurch – den kleinen Köstlichkeiten kann niemand widerstehen. Pralinen selber machen ist nicht schwer, selbst für Ungeübte. Mit ein paar Tricks und dem richtigen Werkzeug gelingen sie in jedem Fall und mit etwas Übung werden sie schnell zu kleinen Kunstwerken.

Pralienen_kleine_Naschereien

Pralinensorten

gefüllte Pralinen:
Cremige, knusprige oder fruchtige Ganache
umhüllt von zarter Kuvertüre.

Trüffel-Pralinen:
Trüffelmasse aus Butter, Sahne und Schokolade, handgeformt,
in Kuvertüre getaucht und z. B. in Kakao gewälzt.

Schnittpralinen:
Erwärmte Masse beispielsweise aus Nougat oder
Marzipan wird nach dem Auskühlen aufgeschnitten.

Formpralinen:
Herstellung mit Hilfe von Silikonformen.

Werkzeuge

• digitale Küchenwaage
• Topf und Schüssel für ein Wasserbad
• Spritzbeutel
• Küchenthermometer
• Pralinengabel, es geht auch eine normale Gabel

Wichtig

Die Kuvertüre wird im Wasserbad geschmolzen. Damit diese am Ende schön glänzt und knackt, darf sie nicht zu heiß werden: Mit einem Thermometer ca. 2/3 der Kuvertüre auf maximal 45 Grad erhitzen (gilt für dunkle Schokolade, bei heller noch etwas weniger) und in der geschmolzenen Kuvertüre den Rest auflösen.

Aufbewahrung und Haltbarkeit

Lagern Sie die fertigen Pralinen kühl, trocken und am besten dunkel bei ca. 15 – 20 Grad und verzichten Sie auf geruchsintensive Lebensmittel in unmittelbarer Nähe. Je nach Füllung haben die Pralinen eine unterschiedliche Haltbarkeit, bei Ganache mit Sahne oder Butter ca. 2 Wochen, Füllungen mit Alkohol halten etwas länger.