Wasser gilt als Quell des Lebens und wird auch immer öfter gern einfach nur pur getrunken.

Unser Körper besteht bis zu 70 % aus Wasser. Täglich brauchen wir rund 2,5 Liter Flüssigkeit. Da lohnt es sich, näher hinzusehen und sich verschiedene Wasser auf der Zunge zergehen zu lassen. Denn die Auswahl ist riesig, am Markt gibt es unzählige Anbieter und eine große Vielfalt verschiedener Produkte. Allein in Deutschland bieten rund 240 Brunnenbetriebe über 500 verschiedene Mineralwässer und 50 Heilwässer an.

Jedes einzelne mit seinem eigenen Mineralstoffmix und unverwechselbar im Geschmack. Und das hat einen einfachen Grund: Um Mineralien aus dem Stein herauszulösen, ist Kohlensäure nötig, die es in der Tiefe vulkanischer Gegenden noch heute ganz natürlich gibt. So kann sich das Wasser auf dem Weg durch das Gestein mit wertvollen Mineralien und Spurenelementen anreichern. Weil die Wasser aus verschiedenen Gesteinen und Lagen stammen, unterscheiden sie sich auch so stark voneinander. Zugleich wirkt der Weg durchs Gestein als Filter und gibt dem Wasser seine Reinheit.

Wasser ist nicht gleich Wasser!

Mineralwasser:

Sein Ursprung liegt in einem unterirdischen, vor Verunreinigungen geschützten Wasservorkommen, so dass es von Natur aus rein ist. Es muss direkt am Quellort abgefüllt werden.

Quellwasser:

Stammt ebenfalls aus unterirdischen Wasservorkommen, darf aber behandelt sein und orientiert sich dabei an den Vorschriften für Trinkwasser.

Tafelwasser:

Es ist kein Naturprodukt, sondern eine Mischung verschiedener Wasserarten und anderer Zutaten und bedarf keiner amtlichen Anerkennung.

Tipps:

Wer viel Wasser trinken möchte, sollte sich für ein Mineralwasser entscheiden, das wenig und ausgewogen mineralisiert ist. Es liefert die ausreichende Menge an Mineralien und Spurenelementen und schmeckt sehr gut. Harmonische, sanft mineralisierte Wasser sind auch erste Wahl für Wein und Mixgetränke. Ihre Neutralität lässt den Aromen von Wein, Saft u. a. den großen Auftritt.