Sie werden es nicht schaffen, sich durch die ganze Welt des Käses hindurch zu kosten. Denn kaum ein Lebensmittel gibt es in so vielen Varianten wie dieses. Der Ursprung allen Genusses liegt bereits 5.000 Jahre zurück: Schon damals soll man in Mesopotamien Käse gegessen und genossen haben. Eine lange Zeit also, in der sich die Kunst der Käsezubereitung verbreitete und in verschiedenen Kulturen in unterschiedliche Richtungen entwickelte.

Heute gelten vor allem europäische Länder als Käse-Hochburgen. In Dänemark stellt jeder Bauernhof seinen Käse her. Hier isst man Esrom oder Havarti schon zum Frühstück. Die  Finnen naschen ihren Finnlapi zu einem kräftigen Rotwein, die Norweger lieben’s süß, wie der Gudbrandsdalen zeigt und Großbritannien bietet dem Gourmet den Cheddar oder den Hartkäse Wensleydale. In Irland genießt man unter anderem das intensive Aroma des frisch-fruchtigen Cahill’s Blaubeere-Wodka-Käse, die Niederlande sind mit Frau Antje und dem Gouda-Rad weltberühmt und Schweizer Käse ist nicht nur als Fondue ein Genuss. Das beweisen Emmentaler, Appenzeller, Gruyère und Sbrinz und Tête de Moine.

Österreich brilliert mit Alpenmilch und Belgiens Käsewelt wird regelrecht von Frankreich überstrahlt, das für jeden Tag des Jahres eine eigene Käsesorte haben soll. Italien begeistert mit weichem, weißen Mozarella genauso wie mit einer riesigen Auswahl exzellenter Hartkäse. In Spanien existieren neben den großen auch unzählige kleine, handwerkliche Käsereien. Und Griechenland hat uns den bröckeligen Feta-Käse beschert, der vor allem in Thessalien und Makedonien hergestellt wird.

So schmeckt’s am Besten

Allgemein gilt die Annahme, dass milde, fetthaltige Käsesorten gut zu ähnlich mildem Wein passen. Ein sehr salziger Käse schmeckt hingegen am besten zu einem Wein mit kräftiger Säure. Umso härter ein Käse ist, desto tanninhaltiger können die ausgewählten Weine sein. Letztendlich kommt es sehr darauf an, ob Sie eher Ähnlichkeiten oder Kontraste im Geschmack bevorzugen.

Perfekte Ergänzung:

  • würziger Saint Albray & Pumpernickel
  • Tête de Moine & Walnussbrot
  • Roquefort & knuspriges Feigenbrot
  • cremiger Brie & franz. Baguette
  • kräftiger Gouda & Früchtebrot
  • Ziegenkäse & grobes Bauernbrot
  • Grana Padano & Ciabatta
  • Géramont & Laugengebäck