Was gibt es Schöneres, als an kalten Wintertagen nach einer Wanderung im Schnee den Abend in geselliger Runde köstlich ausklingen zu lassen? Ein Käsefondue wärmt Bauch und Seele. Jana Schmiedel ist Käse-Spezialistin im KONSUM-Markt in der SchillerGalerie. Sie weiß genau, wie das Käsefondue gelingt.

Auf den Käse kommt es an.

Das perfekte Käsefondue beginnt natürlich mit der Käseauswahl. Ich verwende am liebsten die Schweizer Käsesorten Gruyère und Emmentaler zu gleichen Teilen, die ein herrlich aromatisches Fondue ergeben. Grundsätzlich gilt aber: Ins Käsefondue darf derjenige Käse, der schmeckt. In der Schweiz werden je nach Region unterschiedliche Käsesorten verwendet.

Beilagen bringen Abwechslung.

Klassischerweise werden kleine Brotstücke in das Fondue getaucht. Dabei ist es egal, ob Weißbrot, Baguette oder Roggenbrot verwendet wird. Aber auch andere Beilagen passen hervorragen zum Käse. Beliebt sind eingelegtes Gemüse, Weintrauben, Schinken, Brokkoli oder Oliven. Auch ein grüner Salat kann zum Fondue gereicht werden.

Genuss für die ganze Familie.

Das Käsefondue wird in einem sogenannten „Caquelon“zubereitet, das meist aus Gusseisen oder Keramik besteht. Käse wird klassisch mit trockenem Weißwein, manchmal auch Kirschwasser zubereitet. Es gelingt jedoch auch ohne Alkohol und ist für die ganze Familie ein Genuss.

Zutaten

  • 1/2 Knoblauchzehe
  • 300 g geriebener Gruyère
  • 300 g geriebener Emmentaler
  • 2 Esslöffel Butter
  • 2 Esslöffel Mehl
  • 1/2 Liter Milch
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • frisch geriebener Muskat

Zubereitung:

Käsefondue, für 4 Personen

Das Caquelon leicht mit Knoblauch einreiben. Mehlschwitze aus Butter und Mehl herstellen, mit Milch aufgießen. 15 Minuten köcheln lassen. Käse unter Rühren hinzugeben und mit Pfeffer und Muskat würzen. Guten Appetit!