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16.07.2026

Grillen wie ein Profi: Garstufen, Kerntemperatur und die richtige Methode

Ein gutes Grillgericht entsteht nicht erst mit der Marinade, sondern mit der richtigen Auswahl des Fleisches und der richtigen Zubereitung. Wer weiß, wann direkt oder indirekt gegrillt werden sollte und wie sich die gewünschte Garstufe zuverlässig erreicht lässt, hat beim nächsten Grillabend klar die besseren Karten. Gerade bei Steaks, Geflügel oder empfindlicherem Grillgut macht das einen großen Unterschied.

Direkt oder indirekt grillen – was passt wann?

Beim direkten Grillen liegt das Grillgut direkt über der Glut oder der Hitzequelle. Das eignet sich besonders dann, wenn Fleisch oder Gemüse schnell starke Röstaromen bekommen soll. So entstehen schöne Grillstreifen und ein intensiver Geschmack. Diese Methode passt gut zu kleineren, dünneren Stücken oder zu Fleisch, das außen kräftig angebraten werden soll.

Indirektes Grillen funktioniert etwas anders: Das Grillgut liegt nicht direkt über der Glut, sondern daneben. Dadurch gart es langsamer und schonender. Diese Methode ist ideal für größere Fleischstücke, Geflügel oder empfindliche Zutaten, die saftig bleiben sollen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kombiniert beide Methoden: zuerst scharf anbraten, danach indirekt fertig garen.

Garstufen: von english bis well done

Nicht jeder mag sein Steak gleich. Während manche es innen noch deutlich rosa möchten, bevorzugen andere ein vollständig durchgegartes Stück Fleisch. Für die Praxis reichen meist drei Garstufen als Orientierung.

English steht für ein sehr kurz gegartes Steak. Außen ist es angebraten, innen bleibt es deutlich roh und dunkelrot. Diese Garstufe passt besonders gut zu Rindfleisch, wenn es zart und saftig bleiben soll.

Medium ist für viele der Klassiker. Das Fleisch ist außen gebräunt, innen rosa und noch schön saftig. Genau diese Stufe wird oft als „auf den Punkt“ bezeichnet.

Well done bedeutet komplett durchgegart. Das Fleisch ist im Inneren nicht mehr rosa, sondern braun durchgegart. Vor allem Geflügel und Schwein werden häufig bis zu dieser Garstufe zubereitet.

Warum die Kerntemperatur so wichtig ist

Die sicherste Methode, die gewünschte Garstufe zu erreichen, ist das Grillen nach Kerntemperatur. Dabei misst ein Fleischthermometer die Temperatur im Inneren des Grillguts. So lässt sich besser einschätzen, wann das Fleisch vom Grill sollte.

Das ist vor allem hilfreich, wenn mehrere Stücke gleichzeitig auf dem Grill liegen oder wenn das Grillgut eine unterschiedliche Dicke hat. Denn optisch allein lässt sich der Gargrad oft schwer beurteilen. Wer mit Thermometer arbeitet, grillt entspannter und erzielt verlässlichere Ergebnisse.

So gelingt das Grillen zuhause einfacher

Gerade für Einsteiger ist es hilfreich, sich an ein paar Grundregeln zu halten. Erst scharf anbraten, dann je nach Stück und Wunschgarstufe indirekt fertig garen. Bei dickeren Cuts lohnt sich ein Thermometer besonders, weil die Garzeit dann nicht geschätzt werden muss. Und wer unsicher ist, kann sich vorab gut informieren und Schritt für Schritt herantasten.

Genau dafür haben wir unsere Grillbroschüre zusammengestellt: mit Tipps, Garzeiten und praktischen Hinweisen für den Grillalltag. Zusätzlich finden Sie bei uns im Markt einen Bestellzettel für Grillspezialitäten, wenn Sie bestimmte Fleischstücke oder andere Grillartikel gezielt vorbestellen möchten.

Praktische Hinweise für den Einkauf

Nicht jedes Grillgut braucht die gleiche Behandlung. Rindfleisch verträgt oft kürzere Garzeiten und eignet sich gut für die Garstufen english oder medium. Geflügel und Schwein sollten dagegen vollständig durchgegart sein. Wer verschiedene Vorlieben am Tisch hat, fährt mit einer Kombination aus direktem und indirektem Grillen meist am besten.

Auch beim Einkauf lohnt sich ein Blick auf Qualität und Auswahl. Je nach Fleischstück, Herkunft und Schnitt kann sich das Grillverhalten deutlich unterscheiden. Wer das passende Stück für den eigenen Geschmack sucht, profitiert von einer guten Beratung und einer gezielten Vorauswahl.

Ob direkt oder indirekt, english, medium oder well done: Wer die Grundlagen kennt, grillt entspannter und mit besserem Ergebnis. Besonders hilfreich sind ein Fleischthermometer, etwas Geduld und die richtige Methode für das jeweilige Grillgut. Mit unserer Grillbroschüre bekommen Sie zusätzliche Tipps für die Grillsaison, und mit dem Bestellzettel für Grillspezialitäten können Sie sich Ihre Wunschprodukte ganz bequem im Markt sichern.

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